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konradDas Obersteintal im Alpenvorland, in dem auch Vorfahren der GebrĂŒder Aschinger lebten, wurde durch den nicht enden wollenden Winter 1254 von der Nahrungsversorgung abgeschnitten. Einige hundert Menschen drohten dem Hungertod zum Opfer zu fallen. Oberhalb der Baumgrenze, in der NĂ€he des Obersteintales, lag eine Sennerei. Sie trug daher den Namen „Sennerei Oberholz“. In diesem Winter konnte die Sennerei das Obersteintal mit KĂ€se versorgen, der sich ĂŒberraschend lang gehalten hatte und noch genießbar war.

Der geringe Sauerstoffgehalt der Höhenluft hatte die aeroben Bakterien in der Milch abgetötet. Der KĂ€se rettete den Obersteintalern das Leben. Daraufhin ließ der Bischof von Freising, Konrad I. von Tölz und Hohenburg, die Sennerei heiligsprechen. Von Stund an erlebte die Sennerei „Sankt Oberholz“ gewaltige Umsatzsteigerungen, die sie leider nur ein gutes Jahr genießen durfte. Im Herbst 1256 zerstörte eine Lawine das HauptgebĂ€ude mit allen anliegenden Gehöften und tötete alle Bewohner und Mitarbeiter. Wir haben ein Spendenkonto eröffnet, um das ehemalige HauptgebĂ€ude der Sennerei an seinem ursprĂŒnglichen Standort wieder errichten zu können. Fragen sie unsere Mitarbeiter nach nĂ€heren Informationen.

Dieses GemĂ€lde aus dem Jahre 1263 von Gottlieb Jakob Janus zeigt Bischof Konrad I. von Tölz und Hohenburg bei den Feierlichkeiten im Rahmen der Heiligsprechung der Sennerei Oberholz. Abgebildet sind Musikanten und Gaukler, oben im Schild die Königin Katharina von WĂŒrttemberg, Patronin des Alpenvorlandes.


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