Geschichte

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fassade_aschinger_kleinDie aus dem wĂŒrttembergischen Oberderdingen zugezogenen BrĂŒder August und Carl Aschinger eröffneten zwischen 1892 und 1915 rund 30 Bierlokale und 15 Konditoreien in Berlin. In der Backfabrik an der Prenzlauer Allee betrieben Sie eine ZentralkĂŒche, die laut Firmenprospekt von 1912 eine Stadt der GrĂ¶ĂŸe Kassels voll hĂ€tte versorgen können.

Sie erwarben 1895 dieses Haus hier am Rosenthaler Platz, ließen es im darauf folgenden Jahr abreißen und eröffneten im Neubau 1898 ihre “9. Bierquelle”. Hier trafen sich Berliner aller Bevölkerungsschichten, um die Jahrhundertwende bis in die Zwanziger Jahre hinein, um einfache, preiswerte Speisen und Bier zu konsumieren. Das Aschinger am Rosenthaler Platz war in den Zwanziger Jahren Treffpunkt der Kunst- und Kulturszene Berlins – Alfred Döblin erwĂ€hnt es auf der ersten Seite seines Romans „Berlin Alexanderplatz“ und lĂ€sst mehrere Szenen darin und davor spielen. Auch damals erstreckte sich das Lokal bereits ĂŒber zwei Etagen, nur der Speisefahrstuhl war noch nicht vorhanden.


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