Humankapital

rinke

Moritz Rinke

Was machen Sie eigentlich?

Frage ich mich auch manchmal.

Glauben Sie? Wenn ja, an was?

Oh, große Frage. Vielleicht muss fĂŒr mich selbst erst darĂŒber erst nachdenken, ich lasse dies ja sonst immer an meine Figuren tun, am besten kann dies Jaro aus “Cafe Umberto”, der will eine “Akademie fĂŒr Selbstachtung” grĂŒnden; Jaro glaubt eigentlich, dass wir alles können, wenn wir nur an UNS glauben.

Was ist Ihr Beruf?

Autor. Schriftsteller. Manchmal auch Schauspieler. Und natĂŒrlich Fußballer!

Was ist Ihre Berufung?

Behalte ich fĂŒr mich. Tue es lieber! Wie heißt es noch beim großen G (oder warÂŽs Eckermann?) Rede nicht, bilde …

Wen wĂŒrden Sie gerne treffen?

Große Vorbilder zu treffen, das ist ganz gefĂ€hrlich, wenn man Sie behalten will. WĂŒrde trotzdem gern Woody Allan, Philipp Roth und Lionel Messi treffen.

Wem wÀren Sie lieber nie begegnet?

Es war alles schon ganz richtig so.

Welche fiktive Figur wĂŒrden Sie gerne sein?

NullkĂŒck (Aus dem Moritz Rinke Roman “Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel”, Anm. d. Red.)

FĂŒr wen oder was empfinden Sie kein Mitleid?

Hedge-Fonds, wenn sie besteuert werden. Manche Kulturjournalisten, wenn sie niedertrÀchtig sind.

Möchten Sie das absolute GedÀchtnis?

Nö.

Wie alt möchten Sie werden?

Alter interessiert mich nicht.

Wenn Sie Macht hĂ€tten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, wĂŒrden Sie es befehlen, gegen den Widerspruch der Mehrheit?

Ja!

HÀtten Sie lieber einer anderen Nation angehört und wenn ja welcher?

Ja. Was die Literatur betrifft, der amerikanischen, nur leben möchte ich da auch nicht. Vielleicht IslÀnder oder Lette? Oder Spanier auf Lanzarote! Allerdings muss ich auch sagen: Ich lebe auch durch den Widerspruch, durch die Reibung mit dem Deutschen, durch das Umstrittene.

WofĂŒr sind Sie dankbar?

FĂŒr mein Leben.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Max Frisch. Skizzen zu einem dritten Tagebuch.

Welches Buch hÀtten Sie lieber nie gelesen?

Möchte ich nicht sagen, es sind aber einige.

Welche technische Innovation hat Ihr Leben am meisten geprÀgt?

Erst war es in der Kindheit mein Schweizer Taschenmesser, der Radiowecker und der Walkman, dann kam das Handy und das Internet. Wie das wohl weitergeht?

Was ist Ihr Lieblingsmedium?

BĂŒcher!

Welchen Film sehen Sie auch mit geschlossenen Augen?

HĂ€h? Bei Bayern-Bremen (O:4) habe ich die Augen geschlossen.

Sind Sie modebewusst?

Geht so.

Was ist Ihre liebste Ausrede?

Ich habe ein neues Handy, das ich noch nicht so gut bedienen kann, darum konnte ich nicht so schnell antworten.


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