Gestern wurde ein Etui vergessen. Es ist 70 x 70 mm groĂ und beutelförmig. Es verfĂŒgt ĂŒber einen maulartigen Verschluss der durch zwei miteinander verschrĂ€nkte BĂŒgel sicher verschlossen werden kann. Es besteht aus bedrucktem Stoff, das Muster des Druckes lĂ€sst sich schwer mit Worten beschreiben.
Interessanter noch als das Etui selber ist sein Inhalt. Es ist prall gefĂŒllt mit Medikamenten aller Art. Mit Pillen, Tabletten, Kapseln und auch Pflastern.
Das Spektrum geht von einfachen Rennie Magenkaugummis Sorte Spearmint bis hin zu Ranixal mit dem Wirkstoff Ranitidin in der Dosis 300 mg.
Der Besitzer scheint einen recht empfindlichen Magen zu haben. Wir vermuten, dass der Besitzer nach dem Genuss unserer Speisen in einer ihm bis dahin nicht bekannten Art beschwerdefrei war, sodass er sein MedikamentenarsenalsĂ€ckchen völlig vergaĂ.
Wir wissen allerdings leider nicht, was sich fĂŒr ein Wirkstoff sich in einer kleinen runden weissen Tablette befindet. Sie hat einen Durchmesser von 10 mm und eine Höhe von 4 mm, die Kanten sind leicht gebrochen. Eingestanzt in ihrer Mitte steht “eemol”.
Wer kann uns bitte sagen, was sich dahinter verbirgt. Wirkstoff und Wirkweise wÀren uns wichtig.

Schon sehr spannend, stöbert man ein bisschen herum landet man immer wieder auf gehakten Webseiten, die in einer fantastischen Sprache verfasst sind, hier ein Beispiel: “usjiguzo um za vywuxlolipx, ehj fteih, ikkhqyroyn, eemol/asgeagat, jbegakfo.”
Geheimsprache? Versteckte Botschaften?
Vor diesem Text steht dann meist ein Bericht auf Englisch ĂŒber diverse Antidepressiva und andere Leckereien zb. so: “neglect or services is a ely nourished drug called lexapro for depression expectant ghee that treats erectile dysfunction medication.”
Diese Seiten sind bei Gggl nur im cache zu finden wenn man nach eemol sucht…. bietet jedenfalls Stoff fĂŒr feinste Verschwörungtheorien.
Könnte allerdings auch komplett daneben liegen ;-)
Beste GrĂŒĂe
Kommentar von Thomas — 18. August 2011 @ 00:55
Und im South African Medicin Journal vom 12. August 1939 findet sich ein Hinweis auf ein Medikament namens Eemol/Asthmol mit den Wirkstoffen Ephedrin und Papaverine, letzteres ein Opium Alkaloid auch zur Behandlung von Potenzstörungen, das ist hier aber wahrscheinlich Nebensache. Noch Fragen? ;-)
Ich schĂ€tze die Dinger lassen sich teuer verkaufen…
Kommentar von Thomas — 18. August 2011 @ 01:24
Gute Idee! Was bietest Du fĂŒr eine eemol. Neuwertiger Zustand, kaum gebraucht?
Kommentar von Ansgar Oberholz — 18. August 2011 @ 08:09