1. Dein Ring kleiner Hobbit

    ringGestern wurde ein Ring vergessen. Er wurde aus Edelstahl gefertigt und hat einen Durchmesser von 12 mm. Sein Stein ist aus aus Kunststoff und schwarz. Der Stein hat einen Durchmesser von 3 mm und wird von einer gezackten Fassung getragen.

    Komm, kleiner Hobbit und hole Deinen Ring.


  2. Humankapital

    rinke

    Moritz Rinke

    Was machen Sie eigentlich?

    Frage ich mich auch manchmal.

    Glauben Sie? Wenn ja, an was?

    Oh, große Frage. Vielleicht muss für mich selbst erst darüber erst nachdenken, ich lasse dies ja sonst immer an meine Figuren tun, am besten kann dies Jaro aus “Cafe Umberto”, der will eine “Akademie für Selbstachtung” gründen; Jaro glaubt eigentlich, dass wir alles können, wenn wir nur an UNS glauben.

    Was ist Ihr Beruf?

    Autor. Schriftsteller. Manchmal auch Schauspieler. Und natürlich Fußballer!

    Was ist Ihre Berufung?

    Behalte ich für mich. Tue es lieber! Wie heißt es noch beim großen G (oder war´s Eckermann?) Rede nicht, bilde …

    Wen würden Sie gerne treffen?

    Große Vorbilder zu treffen, das ist ganz gefährlich, wenn man Sie behalten will. Würde trotzdem gern Woody Allan, Philipp Roth und Lionel Messi treffen.

    Wem wären Sie lieber nie begegnet?

    Es war alles schon ganz richtig so.

    Welche fiktive Figur würden Sie gerne sein?

    Nullkück (Aus dem Moritz Rinke Roman “Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel”, Anm. d. Red.)

    Für wen oder was empfinden Sie kein Mitleid?

    Hedge-Fonds, wenn sie besteuert werden. Manche Kulturjournalisten, wenn sie niederträchtig sind.

    Möchten Sie das absolute Gedächtnis?

    Nö.

    Wie alt möchten Sie werden?

    Alter interessiert mich nicht.

    Wenn Sie Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen, gegen den Widerspruch der Mehrheit?

    Ja!

    Hätten Sie lieber einer anderen Nation angehört und wenn ja welcher?

    Ja. Was die Literatur betrifft, der amerikanischen, nur leben möchte ich da auch nicht. Vielleicht Isländer oder Lette? Oder Spanier auf Lanzarote! Allerdings muss ich auch sagen: Ich lebe auch durch den Widerspruch, durch die Reibung mit dem Deutschen, durch das Umstrittene.

    Wofür sind Sie dankbar?

    Für mein Leben.

    Welches Buch lesen Sie gerade?

    Max Frisch. Skizzen zu einem dritten Tagebuch.

    Welches Buch hätten Sie lieber nie gelesen?

    Möchte ich nicht sagen, es sind aber einige.

    Welche technische Innovation hat Ihr Leben am meisten geprägt?

    Erst war es in der Kindheit mein Schweizer Taschenmesser, der Radiowecker und der Walkman, dann kam das Handy und das Internet. Wie das wohl weitergeht?

    Was ist Ihr Lieblingsmedium?

    Bücher!

    Welchen Film sehen Sie auch mit geschlossenen Augen?

    Häh? Bei Bayern-Bremen (O:4) habe ich die Augen geschlossen.

    Sind Sie modebewusst?

    Geht so.

    Was ist Ihre liebste Ausrede?

    Ich habe ein neues Handy, das ich noch nicht so gut bedienen kann, darum konnte ich nicht so schnell antworten.


  3. Humankapital

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    Sebastian Sooth

    Was machen Sie eigentlich?
    Fragen beantworten. Und Antworten suchen. Und Sie?

    Glauben Sie? Wenn ja, an was?
    An die schöpferische Kraft des Menschen. Und daran, dass das mit der Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit doch noch eines Tages was wird.

    Was ist Ihr Beruf?
    Ich bin freier Projektmanager und Berater. Ich berate Menschen und Organisationen, wie sie das Netz in ihren Strukturen und Prozessen nutzen können. Und organisiere Veranstaltungen, entwerfe Webanwendungen, unterstütze die Ideen von neuer Arbeit und Coworking und bin Hausmeister im Studio 70 (http://studio70.info).

    Was ist Ihre Berufung?
    Ich versuche, Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst zu verwirklichen und ihnen die Umsetzung eigener Ideen zu ermöglichen. Und so die Welt Stück für Stück besser zu machen.

    Wen würden Sie gerne treffen?
    Karl Popper, Joseph Beuys und Frederic Vester hätte ich gerne mal persönlich kennengelernt. Douglas Adams durfte ich zum Glück einmal erleben. Ansonsten hab ich durch meine Arbeit und das Netz so viele Kontakte zu spannenden Menschen, dass ich kein größeres Bedürfnis habe, jemanden bestimmten zu treffen. Aber mit Juli Zeh würde ich gerne mal was zusammen machen.

    Wem wären Sie lieber nie begegnet?
    Niemandem. Ich habe viel von Leuten gelernt, die mir gezeigt haben, wie ich nicht werden möchte.

    Welche fiktive Figur würden Sie gerne sein?
    MacGyver oder Jack O’Neill. Und Zora fand ich immer viel besser als Robin.

    Für wen oder was empfinden Sie kein Mitleid?
    Ich kann viel zu gut mitleiden.

    Möchten Sie das absolute Gedächtnis?
    Mir würde es schon reichen, könnte ich Gesichter gut erinnern. Für alles andere habe ich Google.

    Wie alt möchten Sie werden?
    Einerseits fände ich es spannend, über 100 zu werden. Andererseits hieße es aber auch schon bei einer Aussicht auf 70 Jahre, dass man noch mindestens vier mal die Aktionen der letzten 10 Jahre neu erfinden müsste. Aber vergeht im Alter die Zeit nicht sowieso immer schneller?

    Wenn Sie Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen, gegen den Widerspruch der Mehrheit?
    Nein. Es sei denn, das Abschaffen von Befehlen wäre umsetzbar.

    Hätten Sie lieber einer anderen Nation angehört und wenn ja welcher?
    Ich wünschte, das Prinzip der Nationalstaaten würde sich endlich erledigen. Aber regional gesehen wäre ich gerne New Yorker. Aber das kann ja noch was werden.

    Wofür sind Sie dankbar?
    Bis heute nicht ernsthaft krank gewesen zu sein. Und dafür, dass der kalte Krieg noch zum Anfang meiner Pubertät beendet wurde.

    Welches Buch lesen Sie gerade?
    Die Wikipedia. Jeden Tag mehrere Kapitel. Eben gerade zum Beispiel einen Artikel über den Velaro http://de.wikipedia.org/wiki/Siemens_Velaro – den weiterentwickelten ICE, wie er in Spanien, China und Rußland im Einsatz ist. Sowie alles, was mein MacBook so hergibt. Ansonsten gerade ein paar Bücher über die Veränderungen in der Arbeitswelt, z.B. Unternehmen 2020 von Tim Cole. Und Castells Netzwerkgesellschaftstriologie schiebe ich seit langem vor mir her, ebenso Seite 13ff von Backup.

    Welches Buch hätten Sie lieber nie gelesen?
    Jana Hensels Zonenkinder – die schlimmste Verallgemeinerung eigener Kindheitstraumata, die ich je las. Seitdem kann ich das Wort “wir” nicht mehr unbefangen in den Mund nehmen. Dan Brown, Digital Fortress – eher eine Schreibübung als ein Buch. Und ein drittes, das fällt mir jetzt aber nicht mehr ein, es hatte aber eine sehr große Schrift und kam aus einem Bahnhofskiosk.

    Welche technische Innovation hat Ihr Leben am meisten geprägt?

    Ganz klar: Die Erfindung des Computers. Und die Vernetzung der Welt.

    Was ist Ihr Lieblingsmedium?

    Ich mag Texte, gedruckt oder digital. Ich les auch die Aufschrift der Zahnpastatube, wenn ich nichts anderes habe. Schlechte Texte mag ich gar nicht. Videos und Vorträge machen mich kirre, weil sie mich in eine lineare, starre Konsumentenhaltung zwängen und noch dazu 100 mal soviel Zeit für die Vermittlung einer Information brauchen.

    Welchen Film sehen Sie auch mit geschlossenen Augen?

    Die Verfolgungsjagd durch Paris in Ronin. Gute alte analoge Handarbeit.

    Sind Sie modebewusst?
    Schwarz ist das neue schwarz, und damit kommt man ganz gut durch den Tag. Ich bewundere aber auch den Herren, der sich einfach 100 mal diesselbe Kleidung kaufte und damit durch den Rest des Lebens ging.

    Was ist Ihre liebste Ausrede?
    Ich mag keine Ausreden.

    Was wären Sie gerne noch gefragt worden?

    Wollen wir mal wieder ein Bier zusammen trinken gehen?

    http://sooth.de/

    @sebaso



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