posted on
8. MĂ€rz 2013
by
Ansgar Oberholz
•
No comments yet
filed under FundbĂŒro
Gestern wurde ein Köcher vergessen. Sein 60 cm langer Korpus besteht aus einem HolzstĂŒck, dass innen ausgehölt wurde. Die offenen Enden sind mit Lederkappen verschlossen, die runde obere Spitze lĂ€sst sich öffnen. Zwei verschiedene Riemen sind an ihm befestigt, in der Mitte wird er von einer Verzierung umfasst, dort befindet sich auch ein kleines Accessoire, eine kleine Tasche, sie hat keinen Inhalt.
Im Köcher selber befinden sich zwei Pfeile, sie haben keine Spitzen und Ihre Leitfedern sehen zerzaust aus, aber funktionsfÀhig.
Köcher gehören zu Pfeil und Bogen, sie wurden in vielen verschiedenen Kulturen benutzt. Die beiden Riemen dienen vermutlich zu verschiedenen Befestigungen, vielleicht einmal am Menschen einmal am Pferd. Die kleine Tasche könnte fĂŒr die Pfeilspitzen gedacht sein, die man erst im Ernstfall auf die Pfeile aufsetzt.
Das ist uns alles einigermaĂen klar. Was uns allerdings völlig unklar ist: wer zum Teufel lĂ€uft mit einem Köcher durch Berlin Mitte und vergisst diesen in einem CafĂ©?
Falls das hier irgendein ein neuer Hipstertrend sein sollte, lassen wir es Euch wissen.
• write a comment •
posted on
17. Januar 2013
by
Ansgar Oberholz
•
1 comment
filed under FundbĂŒro

Gestern wurde eine Seite eines Ringblockes vergessen. Sie ist beidseitig handschriftlich beschrieben. Die Druckbuchstaben wurden mit einem blauen Kugelschreiber aufgetragen. Viele Ănderungen und Korrekturen, sowie der Inhalt des Textes lassen auf die Arbeit eines SprachschĂŒlers schliessen. Er beschreibt vermutlich seinen Herkunftsort Bar Harbour auf der Mount-Desert-Insel an der KĂŒste des US Bundestaates Maine.
Man sollte wissen, dass die Kneipen um ein Uhr nachts schliessen, bis auf die Diskothek Carmenâs, dort kann man tanzen mit “begeisterten Zuschauern.â
Nicht uninteressant ist auch die Information, dass sich die Jackson Laboratorys hier befinden, die 90% der weltweit benötigten LabormĂ€use zĂŒchten.
Wir selber haben auch ein neues deutsches Wort aus diesem Kurs mitgenommen: “der Tanzbegeisterte”. Danke dafĂŒr.
• write a comment •
posted on
23. November 2012
by
Ansgar Oberholz
•
No comments yet
filed under FundbĂŒro
Gestern wurde eine Pressekarte vergessen. Sie war “fĂŒr den Prozess gegen Yusuf O. u.a. vor dem 1. Strafs. /KG” bestimmt. Ausgestellt auf den Namen Barbara K. von der PrĂ€sidentin des Kammergerichts Berlin. Den Nachnamen der Journalistin haben wir aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden in der Abbildung unkenntlich gemacht. Der Klarname liegt der Redaktion vor.
Auf der RĂŒckseite wird deutlich darauf hingewiesen, dass Fotografieren und Filmen wĂ€hrend einer laufenden Hauptversammlung gesetzlich untersagt ist.
Unten links, sehr klein gedruckt steht: “SNJ 006, DTP” Das erste BuchstabenkĂŒrzel steht vermutlich fĂŒr “Senatsverwaltung fĂŒr Justiz” und das zweite fĂŒr “Desktop Publishing”.
Wir denken dass es sich um einen Prozess im Januar 2012 gegen ein mutmaĂliches Al Qaida Mitglied handelt. Warum die Pressekarte jetzt erst bei uns vergessen wird wissen wir nicht.
Barbara, kannst Du das vielleicht aufklĂ€ren und uns auch einen link zu Deinem Artikel ĂŒber den Prozess zukommen lassen?
• write a comment •
posted on
12. Oktober 2012
by
Ansgar Oberholz
•
1 comment
filed under Allgemeines, FundbĂŒro
Es wurde eine beschriebene Serviette “vergessen”. Die Serviette ist 16 cm breit und 8 cm hoch. Sie sieht genauso aus, wie die Servietten, die wir bei uns im CafĂ© verwenden.
Jemand hat darauf geschrieben:Â ”1745772xxx For the cute bartender with the black shirt.” Die letzten drei Ziffern haben wir in der Abbildung aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden unkenntlich gemacht.
Wir wissen nicht, wann genau die Serviette vergessen wurde, vielleicht schon gestern Abend. Seit dem haben schon drei cute bartender im schwarzen Shirt gearbeitet. Deshalb haben wir angerufen, die Nummer ist leider falsch. Am anderen Ende der Leitung wusste niemand etwas ĂŒber cute bartender.
Es sieht nach einer mĂ€nnlichen Schrift aus. Nun ist “bartender” auch eher maskulin, aber es könnte auch ein weiblicher bartender gemeint sein. Im Sortiment hatten wir im fraglichen Zeitraum Frauen und MĂ€nner die cute und black shirt sind. Hat das ein Mann fĂŒr eine Bartenderin geschrieben oder ein Mann fĂŒr einen bartender? Oder ist der Verfasser doch eine Frau. Ist denn heute alles metrosexuell geworden?
Sachdienliche Hinweise, sowohl in dieser Angelegenheit, wie auch zum Thema MetrosexualitÀt nehmen wir gerne entgegen.
• write a comment •
posted on
7. Oktober 2012
by
Ansgar Oberholz
•
1 comment
filed under FundbĂŒro
Gestern wurde ein Umschlag mit Briefwahlunterlagen fĂŒr die PrĂ€sidentschaftswahlen der USA vergessen. Er stammt vom Board of Elections, New York City, Bezirk Queens.
Der Brief ist recht groĂ und schwer. Viel gröĂer und viel schwerer als deutsche Briefwahlunterlagen. Das Ding hat viel mehr Drama und Style.
Das PoststĂŒck ist an Marianna E. in Berlin gerichtet. Marianna, wenn Du das hier liest, sind die Unterlagen bereits auf dem Weg zu Dir. Wir haben sie einfach wieder in den Briefkasten gesteckt.
Bitte vergiss nicht, dass der Poststempel nicht Ă€lter als der 6. November sein darf und die Sendung nicht spĂ€ter als am 13. November bei Deinem zustĂ€ndigen Wahllokal eintrifft. Sonst ist Deine Wahl ungĂŒltig.
• write a comment •